Änderungen von B2 zu B2
| Ursprüngliche Version: | B2 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 20.03.2026, 17:52 |
| Neue Version: | B2 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Eingereicht: | 05.05.2026, 15:42 |
Titel
Einleitung und ggf. Weiterleitung
Von Zeile 1 bis 3 löschen:
Die Jusos Sachsen mögen beschließen und an den SPD-Bundesvorstand über den Juso-Bundeskongress, die SPD-Bundestagsfraktion sowie an die SPD-Landtagsfraktion weiterleiten:
Antragstext
Von Zeile 11 bis 20:
Die Sicherheit des Zugpersonals ist zugleich die Sicherheit der Fahrgäste. Deshalb müssen Sicherheitskonzepte im öffentlichen Personenverkehr deutlich verbessert werden. Dazu gehören eine stärkere Präsenz von Sicherheitskräften, bessere Unterstützung in Konfliktsituationen sowie eine engere Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden.
Deshalb müssen Sicherheitskonzepte im öffentlichen Personenverkehr gezielt weiterentwickelt werden. Dazu gehört eine verlässliche und sichtbare Ansprechbarkeit vor Ort, die Fahrgästen und Beschäftigten gleichermaßen Sicherheit gibt.
Entscheidend ist eine spürbare Entlastung und Rückendeckung für das Zugpersonal in Konfliktsituationen – etwa durch zusätzlich qualifiziertes Personal sowie klare Abläufe, die im Ernstfall schnell und wirksam greifen.
Ergänzend braucht es eine noch engere und abgestimmte Zusammenarbeit mit den zuständigen Sicherheitsbehörden, um Prävention, schnelle Hilfe und nachhaltige Lösungen miteinander zu verbinden.
3. Stärkung der betrieblichen Rolle der ZugbegleitungZugbegleiter*innen
Zugbegleiter*innen übernehmen weit mehr Aufgaben als Fahrkartenkontrollen. Sie sind Ansprechpartner für Fahrgäste, sorgen für Information und Orientierung und unterstützen den Betriebsablauf. Diese Rolle muss wieder klar gestärkt und anerkannt werden.
Zugbegleiter*innen übernehmen heute im Nahverkehr vor allem Serviceaufgaben wie Fahrkartenkontrollen, Information und Orientierung für Fahrgäste. Doch diese Rolle soll wieder um betriebliche Verantwortung erweitert werden: Aktuell sind viele technische und organisatorische Aufgaben – etwa die Überprüfung der Funktionsfähigkeit von Türen oder auch die Unterstützung bei der Abfertigung, also der koordinierten Abfahrt des Zuges, das ist derzeit nicht mehr Teil des Aufgabenspektrums. Stattdessen muss der Lokführer bei Störungen oft den Zug verlassen, was zu zusätzlichen Verspätungen führt.Ziel ist es, das Zugbegleiter*innen so zu qualifizieren, dass es diese betrieblichen Aufgaben wieder mit übernehmen können und dürfen – ohne klassische technische Vorbereitungsarbeiten wie die Zugvorbereitung. So wird das Personal nicht nur als Servicekraft, sondern als aktive Stütze für einen reibungslosen Betriebsablauf gestärkt.
Von Zeile 29 bis 30 einfügen:
Unterstützung und Orientierung der Fahrgäste. Dieser Servicegedanke muss wieder stärker in den Mittelpunkt gestellt werden – nicht nur als reine Dienstleistung, sondern als zentraler Bestandteil eines professionellen und kundenorientierten ÖPNV/SPNV. Denn das Zugbegleitpersonal verkörpert nicht nur die Visitenkarte des Unternehmens, sondern erfüllt auch einen wichtigen geschäftlichen Auftrag: Es trägt maßgeblich dazu bei, dass Fahrgäste den öffentlichen Nahverkehr als zuverlässig, sicher und attraktiv erleben. Durch eine aktive, freundliche und kompetente Betreuung wird nicht nur die Zufriedenheit der Kunden gesteigert, sondern auch die Bindung an den ÖPNV/SPNV langfristig gesichert. Das stärkt das Image des gesamten Verkehrsangebots und unterstreicht die Rolle des Personals als essenzieller Faktor für den Erfolg des öffentlichen Nahverkehrs.
